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Collage zum NRW-Tag in Siegen

Generation Zukunft auf der Jugendmeile

Siegen. Zwei von vier Figuren des Stadtjugendrings gingen auf große Reise. Ziel: eine internationale Jugendbegegnung in Russland. Dafür mussten die lebensgroßen Holzsilhouetten erst einmal zersägt werden. Vor Ort wurden sie wieder zusammengebaut und gemeinsam von deutschen und russischen Jugendlichen zum Thema „Internationale Arbeit“ gestaltet. Zurück in Deutschland, hatten die weit gereisten Puppen ihren großen Auftritt auf der Jugendmeile, die vom Stadtjugendring und dem Jugendamt der Stadt Siegen im Rahmen des NRW-Tages 2010 organisiert wurde. Direkt vor Ort kamen auch die anderen zwei Holzfiguren zum Einsatz. Diese wurden mit Visitenkarten gespickt. Dafür konnten alle jugendlichen Gäste der Jugendmeile ein Foto von sich machen, welches ausgedruckt und zusammen mit den persönlichen Wünschen auf die Figur geklebt wurde. Höhepunkt der Präsentation war die Vorstellung verschiedener Visitenkarten beim Rundgang der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. An vielen Stellen führten die Figuren zu Diskussionen mit Politikern aus der Kommune und dem Landtag.




Gestaltung einer Figur in Stemwede

Zukunftswerkstatt mit vielen Ideen für Stemwede

Stemwede. Im Life House und an der Stemweder-Berg-Schule beschäftigten sich zahlreiche Jugendliche mit ihrer Zukunft. Vier lebensgroße Holzfiguren wurden von vier verschiedenen Gruppen (SV, Homepage-AG, Kunst-AG, Life-House-Gruppe) mit viel Engagement beidseitig künstlerisch gestaltet. Am landesweiten Aktionstag wurden die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert. Angeregt von der NRW-Jugendkampagne entstand die Idee, an diesem Tag eine Zukunftswerkstatt unter dem Motto „Unser Stemwede 2020 – Die Gemeinde für Familien“ zu initiieren und mit Politikern, Bürgern und Entscheidern in einen aktiven Austausch über Zukunftsfragen zu treten. Die Zukunftswerkstatt wurde mit der Präsentation der Holzfiguren eröffnet – im Laufe des Tages entwickelte sich eine rege Beteiligung mit vielen Ideen und konstruktiven Vorschlägen für eine Weiterentwicklung der Gemeinde Stemwede. Eine unabhängige Bürgergruppe will die Ideen und Wünsche sowie deren Umsetzung in der Zukunft weiter vertiefen.




Jugendliche in Remscheid

Vernissage bot einen Blick auf die Generation Zukunft

Remscheid. Auf Initiative des Jugendzentrums „Die Gelbe Villa“ der Kraftstation durften sich knapp 40 Figuren einer „Umwandlung“ zum Thema „Generation Zukunft“ unterziehen. Schüler der Hauptschule Wilhelmstraße, der Heinrich-Neumann-Förderschule und der Musik- und Kunstschule wandelten den Jugendbereich für mehrere Tage in ein Bastel- und Mallabor um, so dass die Jugendlichen ihre Meinung zu diesem Thema kundtun, diskutieren und anschließend gestalterisch ausdrücken konnten. Hier ging es sowohl um Zukunftsgestaltung, Berufswahl, Eigeninitiative, aber auch um Ängste und Sorgen, die die Jugendlichen im täglichen Leben spüren. Im Rahmen des Bergischen Jugendkulturfestivals in Remscheid wurden zwei weitere Figuren von über hundert Jugendlichen gemeinsam gestaltet. Für eine dieser Figuren wurden dort von mehreren hundert Jugendlichen, aber auch von dem einen oder anderen jung gebliebenen Erwachsenen und Promi „Augen-Blicke“ gesammelt, die durch einen in die Figur integrierten digitalen Bilderrahmen ineinander übergehend abgespielt werden können. In einer Nacht-Vernissage am 24.09.2010 wurden alle Figuren der Öffentlichkeit präsentiert.




Rollenbilder der Zukunft

Die Zukunft von Frau und Mann

Köln. Im Kölner Stadtteil Höhenhaus machten sich die Kinder und Jugendlichen des AWO Jugend- und Nachbarschaftshauses Bodestraße ans Werk, um ihre Vorstellungen zur Generation Zukunft kreativ auszudrücken. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer teilten sich schnell in eine Jungen- und eine Mädchengruppe auf, schließlich galt es, über die eigene Zukunft – auch unter Berücksichtigung von Rollenbildern – nachzudenken. Die Figur der Mädchen drückt dann auch kompromisslos aus, dass heranwachsende Mädchen klipp und klar wissen, was sie wollen: Die Frau von morgen ist schön, schick gekleidet, beliebt und kommt gut alleine klar. Sie ist erfolgreich im Beruf, hat eine Familie und ein eigenes Haus mit Garten. Und ganz wichtig: Sie hat auch einen kleinen Hund, der mit handwerklichem Geschick ausgesägt und viel Liebe eigenständig gestaltet wurde. Bei der Figur des jungen Mannes kam es den Jugendlichen vor allem darauf an, gut und cool auszusehen, aber auch die Berufswahl stellte sich als wichtiges Thema für die Zukunft heraus.




Aktion in Bochum

Viel Platz für Bildung

Bochum. Die Jugendlichen des Interkulturellen Sprach- und Kulturvereins Lukomorje e.V. nutzten die Aktion „Generation Zukunft“, um sich kreativ mit dem Thema Bildung auseinanderzusetzen. Entstanden sind mit viel Eifer und Leidenschaft zwei bunte Figuren. Während die weibliche Figur die bunte Vielfalt des deutschen Ausbildungssystems widerspiegelt, soll die männliche Figur zeigen, dass „Weniger mehr ist“. Obwohl die engagierten Jugendlichen von heute zum Teil mit Informationen „vollgestopft“ werden, treten sie mit der „unbefleckten Körperhälfte“ den Beweis an, dass sie noch sehr viel mehr Platz und Lust auf weiteres Wissen haben.




Figurenausstellung in Moers

Perspektiven der Jugendpolitik

Moers. Jugendliche aus der berufsvorbereitenden Maßnahme „Werkstattjahr“ des SCI Moers haben sich mit ihren Lebensentwürfen konstruktiv auseinandergesetzt und ihre Wünsche, aber auch Ängste an die Zukunft mit Hilfe von zehn lebensgroßen Holzfiguren ins Bild gesetzt. Bei der Präsentation der Ergebnisse am landesweiten Aktionstag erhielten die Jugendlichen prominente Unterstützung des Landtagsabgeordneten Ibrahim Yetim. Er stellte sich den Fragen der Jugendlichen und Bürger zur Jugendpolitik des Landes. Der Stand am Neumarkt in der Moerser Innenstadt wurde rege genutzt, um mit Passanten ins Gespräch zu kommen. Eine anschließende Ausstellung aller Beiträge im Jugendsozialzentrum in Moers-Meerbeck bot ein weiteres Forum, das Leistungsspektrum der Jugendarbeit positiv herauszustellen.




Gestaltung einer Figur in Münster

Hauptschüler machen sich stark für Integration

Was passiert, wenn 40 internationale Jugendliche über das Thema Integration diskutieren? Dann geht es heiß her und kreativ wird’s auch noch! So geschehen im Bürgerhaus Bennohaus anlässlich des NRW-weiten Aktionstages zum Landesprogramm „Generation Zukunft“. 16 Schülerinnen der Klasse neun der Fürstenberghauptschule und zehn junge Münsteraner setzten sich mit dem Thema produktiv auseinander. Heraus kamen zwei Kurzfilme aus der Lebenswelt der Jugendlichen, in denen es ans Eingemachte geht. „Gelebte Integration“, nannte es ein junger Mann, „wir sind doch alle gleich“, und schaute zufrieden auf eine der vier menschengroßen Holzfiguren, die so ganz nebenbei an diesem Tag auch noch gestaltet wurden und auf der die Meinungen und Gedanken der Teilnehmer verewigt sind. Alle Figuren und die Präsentation der gedrehten Filme wurden auf dem Dechaneifest Münster der Öffentlichkeit vorgestellt.




Figur vor Denkmal

Der Kultur auf der Spur

Bochum. Einen Kulturaustausch der besonderen Art bot die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Arbeit Bildung Kultur zahlreichen jungen Erwachsenen im Rahmen des ersten Seminars des Freiwilligen Sozialen Jahres in der Kultur. In Kooperation mit der Kampagne „Generation Zukunft“ begaben sich die Teilnehmer – ausgestattet mit 24 lebensgroßen Holzfiguren – auf die Spurensuche durch NRW. Ihre Aufgabe war es, Kultur zu entdecken, Eindrücke zu sammeln und mit Passanten in vielen Städten ins Gespräch zu kommen. Über 140 junge Menschen nahmen an der Spurensuche der Kultur teil und gestalteten die lebensgroßen Figuren auf unterschiedlichste Art und Weise. Mit den „Holzpappenheimern“ im Schlepptau begaben sie sich auf den Weg quer durch das Ruhrgebiet und machten allerorten neue Bekanntschaften. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Neben einer lebendigen Dokumentation in Form von unzähligen Fotos, Galerien, Filmen, Präsentationen und Audiokommentaren gewannen die Teilnehmer vor allem wertvolle Erfahrungen. „Kultur hat viele Gesichter“, „Kultur ist vielfältig“, „Kultur symbolisiert Toleranz“, „Kultur zeigt die Schönheiten der Multikultur“ oder „Kultur ist ansteckend“ – so lautete das Fazit der vielen gewonnenen Erkenntnisse.




Figuren im Café Freiraum

Alles ist möglich

Bochum. Das Café Freiraum in der Rosa Strippe e.V. in Bochum war ebenfalls Gastgeber der yougle!-Tour zur Aktion „Generation Zukunft“. Zusammen mit engagierten und interessierten Jugendlichen wurde zum Thema Integration von Schwulen und Lesben gearbeitet. Unter dem Motto: Ob schwul – lesbisch – bi – trans ... ALLES IST MÖGLICH! symbolisieren die beiden Figuren Rollenbilder und Diskriminierung von Schwulen und Lesben.




Jugendgruppe in Bergheim

Kreativität zu den Themen Bildung und Integration

Bergheim. In Bergheim hatte die IB Gruppe (Gesellschaft für Beschäftigung, Bildung und soziale Dienste) die Möglichkeit, beim yougle!-Projekt „Generation Zukunft“ mitzumachen. Die Gruppe bestand aus zehn Auszubildenden (fünf Mädchen, fünf Jungen), die sich in zwei Gruppen aufteilten. Nach langem Diskutieren einigten sich die Mädchen auf das Thema Integration und die Jungen auf das Thema Bildung. Während die männliche Figur aufruft „Schützt eure Kinder“, dokumentiert die weibliche Holzfigur mit Botschaften zur Umstrukturierung des Schulunterrichts, dem Abbau von Vorurteilen gegenüber Lernschwachen sowie der Förderung von Ausbildungsplätzen die Wünsche der Jugendlichen nach gerechten Bildungschancen.




Vernissage in Bielefeld

Vernissage der Generation Zukunft in Bielefeld

Bielefeld. Gut 45 Jugendliche und junge Erwachsene der Evangelischen und Katholischen Jugend in Bielefeld waren am 27. Oktober zu Gast im Haus der Kirche in der Markgrafenstraße in Bielefeld. Im Rahmen einer Vernissage wurden dort 20 gestaltete Figuren der Initiative „Generation Zukunft“ präsentiert. Im Vorfeld waren die Jugendlichen eingeladen worden, sich mit ihren persönlichen Zukunftschancen auseinanderzusetzen und ihre Wünsche, Ideen, Lebensträume und Vorstellungen zur Verwirklichung ihrer Lebenspläne auf kreative Weise zum Ausdruck zu bringen. Begriffe wie Terror, Armut, Krankheit, Mobbing, Gewalt, Ausgrenzung und Krieg sind auf der negativen Seite der Figuren zu lesen, während für die Jugendlichen insbesondere genug Arbeitsplätze, Gesundheit, Umweltschutz, Liebe und ein gerechtes Schulsystem hoch im Kurs stehen.




Figuren in Rheine

Sechs Neubürger mit Mission

Rheine. „Nicht erwünscht – nur geduldet? – Junge Menschen aus Zuwandererfamilien ohne Zukunftsperspektive!“ Unter diesem Motto haben sich die Mitglieder der Initiativgruppe Bleiberecht an der landesweiten Kampagne „Generation Zukunft“ beteiligt. Sechs lebensgroße Figuren wurden zu unterschiedlichen Aussagen kreativ gestaltet und am Tag des Flüchtlings am 1.10.2010 vor dem Rathaus in Rheine der Öffentlichkeit präsentiert. Ihre Mission: für die Rechte von Zuwanderern zu kämpfen! Ausgestattet mit unterschiedlichen Symbolen und Botschaften thematisieren die „NeuBürger“ die Benachteiligungen von ausländischen Mitbürgern und Asylbewerber wie zum Beispiel beim Bleiberecht und der mangelnden Chancengleichheit in der Bildung.




Vlotho rockt

Die Zukunft ist rockig

Vlotho. Stolz waren vier Schülerinnen der Hauptschule in Vlotho, nachdem sich am Ende des Kooperationsprojektes mit der Jugendkunstschule die zwei langweiligen Holzfiguren in echte Rockstars verwandelt hatten. Sie hatten sich zusammengetan, um sich im Rahmen des Projektes Generation Zukunft Gedanken über ihre Perspektiven zu machen. Zwar ist das Rockstar-Dasein nicht unbedingt der Berufswunsch der Mädchen, aber sie stellen sich die Zukunft so vor, denn alles ist möglich. Liebevoll wurde den Figuren der letzte Feinschliff gegeben, bevor sie im Rahmen der NRW-City-Offensive „Wir machen Vlotho“ der Öffentlichkeit präsentiert wurden.




Kampagne in Grevenbroich

Mahnende Skulpturen im Jugendcafé Kultus

Grevenbroich. Elf Kinder und Jugendliche der Messdienergemeinschaft Minisegen in Grevenbroich haben die Chance genutzt, auf die Themen aufmerksam zu machen, die sie jeden Tag beschäftigen. Mit viel Herz, Zeit und Energie beteiligten sie sich am Projekt Generation Zukunft, um auf kreative Weise auszudrücken, welche Wünsche und Träume sie haben und woran sie etwas ändern würden. Die Figuren erzählen vom Markenfetischismus, von der tickenden Zeitbombe Atomkraft, von dem Wunsch nach Integration statt Ablehnung, vom „Mann-Sein“, der Zukunft als Frauenheld oder als Pantoffelheld, und von der Reizüberflutung in einer multimedialen Welt. Mit der Ausstellung der Skulpturen im Jugendcafé Kultus waren alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, die Welt einmal aus den Augen der Jugendlichen zu betrachten. Am ersten Oktoberwochenende erhielten die Skulpturen sogar einen Ehrenplatz auf der Stadtfestbühne am Marktplatz.




Figuren der Kolpingjugend Münster

Auf der Suche nach der Welt von morgen

Ascheberg. Mit einer regionalen Auftaktveranstaltung begann das Verbandsspiel der Kolpingjugend im Diözesanverband Münster. 60 Jugendliche trafen sich in Ascheberg, um sich in verschiedenen Gruppen auf die gemeinsame Suche nach der Welt von morgen in dem fiktiven Land Kanesien zu machen. Im Spiel geht es um die Bevölkerung dieses noch unentdeckten Kontinents. Die Teilnehmer hatten die Aufgabe, die Figuren der Aktion „Generation Zukunft“ in Lebensformat so zu gestalten, wie sie sich die Bewohner von Kanesien und deren Zukunft vorstellten. Die kreative Phase mit anschließender Präsentation der Ergebnisse war das Highlight eines aufregenden Tages.




Figuren in Herten

Bunte Wünsche für die Zukunft

Herten. Im Kunstunterricht haben Schülerinnen und Schüler der 6. bis zur 10. Klasse der Rosa-Parks-Schule ihre Wünsche für die Zukunft auf außergewöhnliche Art und Weise geäußert. Insgesamt wurden 16 lebensgroße Sperrholzfiguren für die landesweite Kampagne „Generation Zukunft“ kreativ dekoriert, beklebt, bemalt und verkleidet. Dabei wurden der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Der „Holzmensch“ von Sarah Wickner und ihren türkischen Mitschülerinnen trägt zum Beispiel ein Kopftuch. Die 15-Jährige befürchtet, dass Kopftuchträgerinnen bei der Jobsuche benachteiligt werden: „Jeder sollte eine Chance bekommen. Auch Leute, die Kopftuch tragen.“ Sabine Weißenberg vom städtischen Kulturbüro betonte: „Wir freuen uns darüber, dass sich die Jugendlichen kreativ mit ihrer Zukunft auseinandersetzen.“




Gestaltung einer Figur

Generation Zukunft ist multikulti

Lünen. Organisiert und koordiniert vom Multikulturellen Form in Bergkamen gestalteten junge Erwachsene vom Übergangsmanagement Schule–Beruf vier Figuren mit ihren Ängsten, Wünschen und Hoffnungen. Die Themen, mit denen sich die 19- bis 25-Jährigen beschäftigten waren: Jugendkultur in Deutschland, Bildung als Grundlage des Fortkommens im Berufsleben, Partizipation und Protest sowie die Gegenüberstellung von Kinder- und Jugendarmut zur Konsum- und Statusgesellschaft.




Tourstopp in Deininghausen

Tourstopp in Deininghausen

Castrop-Rauxel. Beim Stopp der yougle!-Tour „Generation Zukunft“ in Castrop-Rauxel war mächtig was los. In kürzester Zeit fanden sich sehr viele Jugendliche auf dem Schulhof der Grundschule in Deininghausen ein, um sich an den Figuren auszulassen und kreativ zusammen zu arbeiten. Daneben bestand bei frisch gebackenen Waffeln auch genügend Raum für den Ideen- und Meinungsaustausch. Die Figuren wurden in unterschiedlichen Gruppen gestaltet. Während sich die jüngeren Kinder die „Dame“ vornahmen, gestalteten die Jugendlichen den „Herrn“. Aus vielen Zeitungen wurden einzelne Wörter und Überschriften herausgerissen, die auf die Figur geklebt wurden. Der Sprühkleber sorgte allerdings schnell dafür, dass nicht nur das Papier, sondern auch die Finger schon bald an der Figur pappten.


Von 17.00 Uhr bis zum Sonnenuntergang ackerten die Kinder und Jugendlichen an den Figuren. Da es aber plötzlich zappenduster wurde, musste aufgeräumt werden, obwohl die Figuren noch nicht fertig waren. Also gibt es auch hier eine zweite Schicht.




Festival Young Ruhr 2010

Generation Zukunft auf dem Festival Young Ruhr 2010

Duisburg. Das Schüler- und Jugendfestival Young Ruhr 2010 im Landschaftspark Duisburg stand unter dem Motto „Gemeinsam gegen Drogen, Gewalt, Missbrauch und Ausgrenzungen“. Die jungen Besucher erwartete ein buntes Angebot aus Spaß und Unterhaltung sowie verschiedenen Projekten aus den Bereichen Kunst, Kultur, Sport und Wissenschaft, die zu Eigeninitiative, Kreativität und Engagement ermutigen wollten. Darunter auch die Aktion „Generation Zukunft“, in dessen Rahmen zehn Jugendliche im Alter von 13 bis 24 Jahren Figuren zum Thema Jugendkultur gestalteten. Nach einem langen und lauten Tag waren einige sehr schöne Bilder und Zeichnungen entstanden, auch wenn auf den Figuren noch reichlich Gestaltungsplatz übrig blieb.



Gestaltung einer Figur

Mit Säge und Pinsel

Münster. „Lasst uns mitbestimmen bei Fragen, die uns betreffen!“ Dies forderten rund 30 Kinder und Jugendliche bei der landesweiten Kunstaktion „Generation Zukunft“ im Kinder- und Jugendhaus Sprakel. Zwölf Jugendliche gestalteten zwei extravagante Holzfiguren im Rahmen der yougle!-Tour 2010. Andere politisch engagierte Jugendliche aus den münsterschen Jugendforen schufen zudem eine richtige Installation. Ihre mehrdimensionale Skulptur zeigt einen steifen und sehr passiv wirkenden Politiker in Schlips und Kragen, dem eine Faust einer feurig roten aktiven Person direkt durch die Brust ragt. Dafür zerlegten die Jugendlichen ihre Figuren zuerst einmal mit Laubsägen, um sie dann neu zusammenzusetzen und zu bemalen. Die Jugendlichen werkelten hoch konzentriert und mit viel Eifer bis zu drei Stunden an ihren Figuren. Da jedoch die aufwändigen Vorarbeiten mit der Laubsäge viel Zeit in Anspruch nahmen, wurde das Figuren-Duo bei einem weiteren Treffen „in Heimarbeit“ fertiggestellt.



Selbstbewusste Mädchen mit Figur

Selbstbewusste Mädchen-Generation von morgen

Der Arbeitskreis „Mädchenarbeit und Internet“ in Köln erweiterte das Angebot seiner inzwischen 8. Mädchencomputernacht um einen Workshop zur Kampagne „Generation Zukunft“. In den Mädchencomputernächten kommen aus unterschiedlichen Stadtteilen Kölns ca. 50 bis 70 Mädchen ab zwölf Jahren zusammen und verbringen gemeinsam eine Nacht mit medialen und nichtmedialen Angeboten.


Im Workshop „Future Girls“ standen den Teilnehmerinnen zwei weibliche Figuren zur Verfügung, um ihre Zukunftspläne und -träume kreativ darzustellen. Selbstbewusst und kompromisslos gingen die jungen Frauen von morgen ans Werk. Die Vorder- und Rückseite einer Figur entstanden in separaten Einzelarbeiten, wobei die Berufswünsche der beiden Künstlerinnen fantasievoll zum Ausdruck kamen.


Die zweite Figur entstand in Gruppenarbeit, wobei der Zugang zur „Zukunft“ über den Weg „Altes zerstören und daraus Neues schaffen“ erfolgte. So zerrupften und zerschlugen die Teilnehmerinnen zunächst kraftvoll altes, ausrangiertes PC-Zubehör (Tastaturen, Mäuse, Kopfhörer etc.). Aus den Materialien entstand anschließend mit filigraner Hingabe die Frau der Zukunft, die selbstbewusst die neuen Medien und technischen Geräte beherrscht, sich damit schmückt und sich in einer verändernden Welt immer wieder neue erschafft.




Gestaltung von Figuren

Zukunftsgestalter für mehr Jugendkultur und -integration

Das Kinder- und Jugendzentrum Gremberg veranstaltete im Rahmen seiner Offenen Kinder- und Jugendarbeit am 23. September einen Aktionsnachmittag zur Kampagne „Generation Zukunft“ an, der viele Gestaltungs- und Mitmachmöglichkeiten bot. Drei Gruppen kulturell gemischter Jugendlicher entwickelten eigenständige Ideen zu den Themen Integration, Jugendarmut und Kulturarbeit. Mit viel Engagement schöpften die „ZukunftsgestalterInnen“ ihre Ideen aus der persönlichen Erfahrung und den bereitgestellten Materialien.


Musik spielt im Leben junger Menschen eine große Rolle und ist ein wichtiges Ausdrucksmittel ihrer Kultur. Dies spiegelt eine bunt dekorierte Figur wider, die einfordert, dass Musik und Kultur für Jugendliche auch zukünftig zugänglich sein muss. Die anderen Figuren vermischen die Themen Integration und Jugendarmut. Es wurde viel darüber gesprochen und diskutiert, wie sich schwierige finanzielle Verhältnisse auf die Lebensbedingungen Jugendlicher auswirken und was es bedeutet, als Nichtdeutscher in Deutschland aufzuwachsen und zu leben.




Gestaltung von Figuren

Generation Zukunft für mehr soziale Gerechtigkeit

Gummersbach. Verschiedene Gruppen innerhalb des Caritasverbandes Oberberg gestalteten in der Zeit vom 31. August bis zum 15. September 2010 die Holzfiguren unter dem Motto „Oberberger für soziale Gerechtigkeit“. Beteiligt waren IG Metall, DGB, ver.di, Diakonie, AWO, Parteien, katholische und evangelische Kirche und der Verein für soziale Bildungsarbeit (VSB). Die Fachstelle für Integration und Migration des CV Oberberg nutzte am 2. Oktober 2010 den Abschluss der Interkulturellen Woche zur Präsentation der liebevoll und mit großer Begeisterung gestalteten Ergebnisse in der Gummersbacher Fußgängerzone. Die Abschlussveranstaltung bot einen gelungenen Rahmen, um zu zeigen, wie sich junge Migranten mit ihren individuellen Wünschen, Vorstellungen und kulturellen Hintergründen in die Gesellschaft einbringen. Gleichzeitig ermöglichte die Präsenz der Aktion das Greifbarmachen für die Öffentlichkeit.



Collage Making of

Wir sprechen die Sprache von morgen

Düsseldorf. Der Tag der offenen Tür der Kreativitätsschule Düsseldorf fand anlässlich des landesweiten Aktionstages der Kampagne Generation Zukunft am 25. September 2010 statt. Unter dem Motto „Zukunftsvisionen“ waren Familien, Kinder und Jugendliche von 11 bis 16 Uhr eingeladen, acht lebensgroße Figuren mit Lebensträumen und Wünschen zu gestalten. Pinsel, Farbe, Ton und Kleister warteten auf neugierige Besucherhände und fantasievolle Ideen. Verantwortliche aus Jugendarbeit und Politik boten Gesprächsmöglichkeiten an. Verschiedene Dozenten der Kreativitätsschule gaben parallel Einblick in das breitgefächerte kreative Kursangebot für Kinder.



Kampagne in Mönchengladbach

Generation Zukunft fragt: „Wer bin ich?“

Mönchengladbach. Anlässlich des landesweiten Aktionstages präsentierten am 25.09. mehrere Organisationen und Vereine der Stadt Mönchengladbach die Werke der Jugendlichen zur Kampagne Generation Zukunft. Unter dem Motto „Wer bin ich?“ hatten sich junge Menschen der AIDS-Hilfe, der Aktion „Freizeit behinderter Kinder“, des türkischen Elternvereins sowie des Vereins Solidarität Afrika unter dem Dach des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sowie die Sportjugend im Stadtsportbund und die Kolpingjugend an der NRW-Initiative beteiligt. Die Figuren erzählen von der Zerrissenheit zwischen westlicher Kultur und türkischen Traditionen, gemeinsamen Erlebnissen und dem Abbau von Vorurteilen. In ungezwungener Atmosphäre nutzten teilnehmende und andere interessierte Jugendliche die Gelegenheit, mit Jugendvertretern und Lokalpolitikern ins Gespräch zu kommen und so wichtige Ansprechpartner für die Umsetzung ihrer Gedanken und Ideen zu treffen.



Figuren der Kolpingjugend in Meschede

Lebenspläne der Kolpingjugend

Meschede. Die Kampagne Generation Zukunft haben die sozialpädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kolping-Bildungszentrums Meschede aufgegriffen und mit den Teilnehmern der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme und den Friseur-Auszubildenden durchgeführt. Die Jugendlichen haben ihre Kreativität unter Beweis gestellt und lebensgroße Figuren mit ihren Ideen und Lebensentwürfen gestaltet. Nach der Kreativphase wurden die Unikate in einer kleinen Ausstellung im Kolping-Bildungszentrum Südwestfalen der Öffentlichkeit vorgestellt und alle Interessierten dazu eingeladen.



Figuren in Köln

Generation Zukunft auf dem SEE YOU-Jugendkulturfestival

Beim internationalen Workshop- und Begegnungsprogramm zum „SEE YOU Jugend.Kultur.Preis.Festival NRW & RUHR.2010“ lud die Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste/Jugendkunstschulen (LKD) NRW e.V. Jugendliche ein, sich an der Kampagne Generation Zukunft zu beteiligen. Am Big Tipi, dem größten Indianerzelt der Welt im Dortmunder Norden, schlug der Künstler Sebastian Schmidt vom 16. bis 19. September sein Kunstwerkstattmobil auf und traf auf motivierte Jugendliche, die mit Begeisterung aus 20 einzelnen Holzfiguren eine Großskulptur zimmerten und gestalteten. Am 19. September präsentierten die Jugendlichen ihr Werk auf der Bühne des Freizeitzentrums West gemeinsam mit rund 150 weiteren Workshopteilnehmern aus ganz Europa dem SEE YOU-Publikum. Nicht nur Friederike Zenk von der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 zeigte sich begeistert von der künstlerischen Umsetzung, der Energie und Strahlkraft jugendlicher Zukunftswünsche.



Figuren in Köln

Generation Zukunft à la Christo

Eine mobile Inszenierung à la Christo erlebten zahlreiche Teilnehmer, Gäste und Mitbürger in Köln. Anlässlich des landesweiten Aktionstages am 25.09.2010 machten sich 30 Schülerinnen der Europaschule Köln auf den Weg in die Innenstadt. Begleitet von insgesamt 30 lebensgroßen Holzfiguren, die – in gelbe Folie künstlerisch verpackt – die Zukunftsvisionen und Wünsche der jungen Menschen preisgaben. Unter der Koordination der Jugendkunstschule Rodenkirchen hatten die Figuren auf diese Weise einen äußerst wirkungsvollen Auftritt an verschiedenen Standorten in Köln. Begrüßt wurden die Schülerinnen zunächst um 12.00 Uhr vor dem Museum Ludwig von dem Staatssekretär im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW, Professor Klaus Schäfer, sowie der Schuldezernentin Dr. Agnes Klein. Danach führte der Weg mit den quietschgelben Figuren über die Hohenzollernbrücke zur photokina, wo die Schülerinnen ihre Visionen einem internationalen Publikum vorstellten.


Weitere Informationen dazu auf www.europaschulekoeln.de und www.jugend-kunstschule-rodenkirchen.de. Das YouToube-Video zu der Aktion gibt es hier.




Modenschau

Generation Zukunft auf modischer Zeitreise

In Köln-Ostheim machte das Projekt „Generation Zukunft“ Halt in der Offenen Tür am Wunschtor. Zwölf Jugendliche haben dort an sechs Aktionstagen Figuren zum Thema „Modische Zeitreise“ gestaltet. Im Mittelpunkt standen dabei die Träume und Wünsche der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Zukunft. Ihren großen Auftritt hatten die Figuren anlässlich des Bürgerfestes Ostheim, wo der Stand „Generation Zukunft“ ein farbenfrohes Highlight abgab. Der Stand – betreut von acht Jugendlichen, die nebenbei Süßigkeiten verkauften – zog zahlreiche interessierte Besucher an. Darunter den Bürgermeister, Vertreter der Politik und der Wirtschaft sowie viele Bürgerinnen und Bürger aus der Umgebung.



Pfadfinderfiguren

Jugendarbeit ist Herzenssache

Köln. Mehrere Jugendgruppen des Deutschen Pfadfinderverbandes NW e.V. wirkten an der Aktion Generation Zukunft mit und bemalten, beklebten oder zersägten insgesamt acht lebensgroße Figuren. Die erstmalige Präsentation der Ergebnisse fand auf dem Weltkindertag in Köln am Rhein statt. Mehr als 1.000 Besucher bestaunten die Figuren, auf denen rund 100 Kinder und Jugendliche ihre Wünsche auf Schwämmen und Figurenstücken formuliert hatten, die dann auf die bemalten Figuren geklebt worden waren.


Blickfang Nummer eins waren zwei Figuren, die mit einem pulsierenden LED-Herz ausgestattet Gegenwart und Zukunft der aktuellen Pfadfinderarbeit darstellten. Als weiterer Hingucker demonstrierten eine männliche und eine weibliche Figur den Blick in eine ungewisse und „schwammige Zukunft“. Dafür waren viele kleine bunte Schwämme mit den Zukunftswünschen von Kindern und Jugendlichen auf die Figuren geklebt worden. Um ihren Protest zu den geplanten Kürzungen im Sozialhaushalt der Stadt Köln Ausdruck zu verleihen, umwickelten Jugendliche während des Besuchs der Bürgermeisterin bedrucktes Absperrband um eine weitere Figur. Der Aufdruck „8 % Kürzungen gleich 8 % weniger Angebote für Kinder“ symbolisierte die befürchteten Einschränkungen in der Jugendarbeit. Mit Wünschen ohne vorgefertigte Form, die auf individuell gesägten Stücken Platz fanden, zeigte eine weitere Pfadfindergruppe, dass Jugendleben heute in keine vorgefertigte Form mehr hineinpasst.



Handabdrücke

Auch in Paderborn wurde gezukunftet!

Paderborn. Am 2.10. machte die yougle!-Tour Halt in der Stephanus-Grundschule in Paderborn. Jugendliche des deutsch-englischen Jugendforums zwischen 8 und 16 Jahren trafen sich hier, um in einem Workshop Figuren zur Generation Zukunft zu gestalten und gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag mit einer Ausstellung, einer Tanzaufführung, einem Kickerturnier und einer fetten Party zu erleben. Zweisprachig – immer in Deutsch und Englisch – führten die Gruppenleiter durch das intensive Programm. Nach einigen Rollenspielen ging es ans Werkeln. Es wurde gemalt, gesägt, gebastelt, geklebt, gestrichen, getupft und mit Farbe rumgeschmiert. Es hat tierisch viel Spaß gemacht. Am besten kam wohl die Idee an, eine Figur mit Farbhandabdrücken zu gestalten. Aussage war: Alles könnte besser und fairer sein, wenn wir zusammenarbeiten würden.



Aktion in Lippstadt

Kunst spiegelt Zukunft

Lippstadt. Die Projektgruppe „Migranten mischen mit“ des Jugendmigrationsdienstes der AWO in Lippstadt wurde zu den Themen „Mitbestimmung Kinder- und Jugendkultur“ und „Bildung und Arbeit“ kreativ. Die Jugendlichen zwischen 18 und 21 Jahren möchten einen Appell an ihre Generation und an die Politik richten. Vor allem aber sollen Möglichkeiten für die nachfolgenden Generationen geschaffen werden.


Als Patin steht Europaabgeordnete Birgit Sippel hinter der Gruppe. Die Lippstädter Zeitung berichtete, um auf die Aktion aufmerksam zu machen, und auch die hiesige Bibliothek nimmt Teil, indem sie die Figuren ausstellt. Die Aktion bereitete nicht nur Spaß, sondern verlieh den Jugendlichen auch die Gelegenheit, sich auszudrücken und sichtlich Aufmerksamkeit zu erlangen.



Logo yougle! on Air

yougle! on Air bietet Informationen zum Download

Mit der Kampagne „Generation Zukunft“ werben die Träger der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit in NRW mit Unterstützung des Jugendministeriums des Landes dafür, die Rahmenbedingungen für die Verwirklichung der eigenen Lebenspläne aktiv mit zu gestalten. Das yougle!-Redaktionsteam ist live dabei und begleitet die Aktivitäten vor Ort. Allgemeine Informationen zur Kampagne „Generation Zukunft“ stehen hier zum Download im mp3-Format bereit.



Figuren mit Floß

Eine Generation mit Zukunft

Kleve. Die Jugendwerkstatt des Theodor-Brauer-Hauses hat sich im Rahmen einer NRW-weiten Fachtagung der Jugendsozialarbeit an der landesweiten Initiative „Generation Zukunft“ beteiligt. Was die sogenannten sozial benachteiligten Jugendlichen auf kreative Weise in Form der Gestaltung von lebensgroßen Holzfiguren zum Ausdruck brachten, konnte sich sehen lassen. In mehreren Gruppen hatten sich 24 Jugendliche Gedanken über ihre individuellen Lebenspläne, Schwierigkeiten auf dem Lebensweg, Wünsche, Ideen und die Zukunft gemacht. Sechs kreativ gestaltete Figuren geben diesen Gedanken jetzt Ausdruck. Im Rahmen einer Ausstellung wurde die kleine Galerie der Generation Zukunft der Öffentlichkeit in Kleve präsentiert.


Pressestimmen zu der Aktion gibt es hier.



Figuren mit Floß

Jugendarbeit darf nicht den Bach runtergehen!

Hellenthal. Das Motto „Jugendarbeit darf nicht den Bach runtergehen“ nahmen die Jugendlichen der kleinen offenen Tür „POINT“ in Hellenthal wörtlich. Sie ließen kurzerhand zwei lebensgroße Figuren auf einem selbst gebauten Floß zu Wasser. Die hölzernen Figuren wurden – stellvertretend für ihre lebenden Altersgenossen – durch eine transparente Folie symbolisch geschützt vor der Sparwut der Politik und Verwaltung. Auf ihren Körpern tragen sie die Namen Hellenthaler Kinder und Jugendlicher, die bisher von der offenen Jugendarbeit im POINT profitieren konnten. Die Aktion soll dazu beitragen, den Jugendtreff „POINT“ der katholischen Kirchengemeinde St. Anna auch über 2011 hinaus zu erhalten. Die Kunstinstallation machte nicht nur den jungen Menschen sichtlich Spaß, sondern sorgte auch für entsprechende Aufmerksamkeit.



Figuren in Bad Saluflen

Figuren sprechen Gedanken aus

Bad Salzuflen. Ihre ganz eigene Sicht auf die Zukunft haben Kinder und Jugendliche in der Bad Salzufler Bürgerhalle vorgestellt. 20 lebensgroße Holzfiguren wurden dort präsentiert und von den Jugendlichen selbst vorgestellt. Dafür hatten sich in den vergangenen Wochen insgesamt zwölf Jugendeinrichtungen aus Bad Salzuflen an dem NRW-weiten Projekt „Generation Zukunft“ beteiligt. Organisiert wurde die Aktion vom Verein ProRegio e.V.


Die Figuren sprechen deutliche Worte an Politik und Verwaltung aus. Ernst gemeinte und gleichzeitig kreativ gestaltete Botschaften wurden von den Jugendlichen auf die Figuren geklebt, gemalt und verziert. „Mit den Figuren werden wir endlich wahrgenommen“, sagt ein Jugendlicher, der einen Jugendtreff repräsentiert, der auf der Streichliste der Stadt steht. „Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. Dagegen müssen wir etwas tun“, erzählt eine andere Teilnehmerin, deren Figur farblich geteilt Luxus und Armut gegenüberstellt. Alle Jugendlichen erhielten viel Zustimmung und Beifall für ihre Präsentation, die zeigte, wie intensiv sich die jungen Menschen mit den vorgegebenen Themenfeldern auseinandergesetzt hatten.




yougle! on Tour in Remscheid

yougle! on Tour in Remscheid

Im soziokulturellen Jugendzentrum „DIE WELLE“ rauchten am 27. September 2010 die kreativen Köpfe der 14- bis 16-jährigen Teilnehmer am Workshop Generation Zukunft. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der benachbarten Pestalozzi-Schule wurden zwei Figuren zum Thema Arbeit und Bildung gestaltet.



Kampagne in Olpe

Generation der Zukunft braucht ihren Platz im Leben

Südwestfälische Kirchenkreise schließen sich NRW-weiten Kampagne „Generation Zukunft“ an.


Olpe. Kindern und Jugendlichen mehr Möglichkeiten zur aktiven Beteiligung an der Gestaltung der Gesellschaft zu geben, dazu hat die Evangelische Jugend Siegen am Freitag (24.09.) im Rahmen einer Aktion in der Innenstadt in Olpe aufgerufen. Die Initiative „Generation Zukunft“ fragt nach den Lebensträumen und Wünschen der Jugendlichen zwischen 12 und 27 Jahren. Um diese Frage zu beantworten, konnte eine Gruppe Konfirmanden aus Olpe lebensgroße Jugendliche aus Holz kreativ mit eigenen Wünschen für die Zukunft gestalten. Bereits im Vorfeld hatten Jugendliche der Evangelischen Jugend Siegen einige dieser Figuren bearbeitet. Die fertigen Werke waren während der Aktion zu besichtigen. Den gesamten Artikel lesen



Integrationsgruppe Gelsenkirchen

Integrativer Workshop in Gelsenkirchen

Im Jugendzentrum „Villa“ in Gelsenkirchen erlebte das yougle!-Team am 24. September einen besonderen Nachmittag mit Kindern und Jugendlichen der integrativen Gruppe. Die sieben 4- bis 16-Jährigen hatten sichtlich Spaß an der Aktion, in der sie ihre Kreativität voll ausleben konnten und so gar nicht aufhören wollten zu gestalten und zu werkeln. Stolz präsentierten die Künstler am Ende des Workshops ihre Sicht auf die Generation Zukunft. Die Ergebnisse sprechen für sich!



Jungpfadfinder

Wünsche, die die Welt ein bisschen besser machen

Rund 500 Jungpfadfinder des DPSG DV Aachen im Alter von 10 bis 13 Jahren trafen sich vom 24. bis 26. September in Erkelenz-Borschemich zum Großzeltlager. In verschiedenen Workshops sammelten sie Erfahrungen und Erkenntnisse getreu dem Motto des Pfadfindergründers Baden-Powell: „Verlasst die Welt ein bisschen besser, als ihr sie vorgefunden habt!“ Aus der Vielzahl der Workshops entschieden sich 40 Kinder für das Angebot, vier Figuren der Generation Zukunft zu gestalten. Zunächst schrieben alle Teilnehmer ihre persönlichen Wünsche auf kleine Zettel, die in einer Wunschbox gesammelt wurden. Dann ging es gemeinsam an die kreative Dekoration der Figuren, auf die zum Schluss alle Wünsche der jungen Menschen aufgeklebt wurden. Ausgestattet mit Botschaften wie „Jeder darf sein, wie er will, ohne geärgert zu werden“ oder „Familienarmut nimmt zu – unternehmt was“ erzählen die Figuren von den Gedanken und Wünschen der Jungpfadfinder.



Aktionstag in Dortmund

Aktionstag in Dortmund

Dortmund. Anlässlich des landesweiten Aktionstages lud die Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit am 25. September von 14.00 bis 17.00 Uhr zum aktiven Mitmachen in die Dortmunder Innenstadt ein. Jugendliche und jungen Menschen waren im Rahmen der Kampagne „Generation Zukunft“ aufgefordert, ihre Wünsche und Ideen zur aktiven Mitgestaltung der Gesellschaft sichtbar werden zu lassen. Mitten in der City wurden dazu lebensgroße Holzfiguren aufgestellt. Jugendliche Passanten konnten die Figuren selbst gestalten oder sich an einer Umfrage nach ihren Wünschen für das Leben, den Alltag und die Freizeitmöglichkeiten in Dortmund beteiligen. Die Ergebnisse der Umfrage sollen später an die Kommunalverwaltung weitergeleitet werden. Mit Theater-Walkacts sowie Streetdance-Aufführungen sorgten jugendliche Künstler zusätzlich für Aufmerksamkeit.




Figur in NRW-Farben

Bochumer „Youth Open“ zum Weltkindertag

Glück, Liebe, Gesundheit, „leben und lieben“ oder sich einfach „nur wohlfühlen“ – so bodenständig und beinahe banal klingen die Wünsche und Sehnsüchte der Jugend in Bochum. Mit diesen Träumen und Zukunftswünschen gestaltete lebensgroße Holzfiguren stellten Jugendliche, die sich am landesweiten Projekt „Generation Zukunft“ beteiligt hatten, am 19. September im Rahmen der vierten Bochumer „Youth Open“ anlässlich des Weltkindertages auf dem Husemannplatz vor. Den Aktionstag nutzten die Kinder- und Jugendfreizeithäuser sowie die Jugendverbände vor allem, um die Leistungsfähigkeit und die Vielfalt der Angebote der Kinder- und Jugendarbeit in Bochum zu unterstreichen.



Figur in NRW-Farben

Kinder- und Jugendrat NRW erweckt hölzerne Figur zum Leben

yougle! gestaltete gemeinsam mit den Teilnehmern des Workshops Kinder- und Jugendrat NRW einen Aufsteller der Kampagne „Generation Zukunft“. Damit hatten die Jugendlichen die Möglichkeit zum Thema Mitbestimmung kreativ zu werden. „Mitmachen und Meinung sagen!“


So wurde mit Pinsel, Farbe, Styropor und Eddings aus einer lebensgroßen Holzfigur ein Sinnbild für die Gedanken, Sorgen und Wünsche des KiJu-Rates. Am Ende der Aktion war aus einer schlichten hölzernen Figur ein buntes Kunstwerk geworden. Als Grundierung dienen die NRW-Farben Rot, Grün und Weiß, welche direkt einen Bezug zur Landespolitik herstellen. Auf diesen strahlen Wünsche und Anregungen wie „Mehr Rederecht!“, „Mitbestimmung in der Bildungspolitik“ oder „Wahlen ab 16 Jahre“. Und dank eines Styropor-Heiligenscheins geht unserer Figur zum Thema Mitbestimmung jetzt ein Licht auf.



Jugendliche mit Figuren

Echte Hingucker für Politiker

Hingucker für Politiker entstanden am 18.09.2010 in der cAsA Bottrop. Alle 40 Figuren sind anlässlich des Weltkindertages am 20. September 2010 von 13.00 bis 18.00 Uhr auf dem Berliner Platz in Bottrop zu bestaunen.


Weitere Informationen dazu auf www.derwesten.de/staedte/bottrop/Echte-Hingucker-fuer-Politiker.



Jugendliche mit Figuren

Sportjugend NRW stürmt Domplatte in Köln

Am Montag, 20. September 2010, startete die Sportjugend-Flashmop-Aktion 2010.


Um 16.30 Uhr wurde die Domplatte gestürmt. Unter dem Motto „Gemeinsam die Zukunft gestalten durch ,Junges Ehrenamt‘ im Sport“ wollten die Jugendlichen zeigen, dass die Generation Zukunft eine ganze Menge bewegt und Verantwortung für die Zukunft übernimmt. 30 lebensgroße Holzfiguren, die im Rahmen eines Workshops in Hinsbeck entstanden waren, wurden ab 17.00 Uhr als Stillleben in der Fußgängerzone präsentiert. Zuvor tanzten die sportbegeisterten Teilnehmer den „European Flashmop Dance“ und motivierten alle Leute zum Mitmachen.


Ein Video über die Aktion finden Sie hier.



Jugendliche gestalten eine Figur

Kultur auf Spur in Essen

Die Integrationschancen Jugendlicher mit Migrationshintergrund stehen im besonderen Fokus politischen Handelns. In den über das Jugendministerium NRW geförderten Jugendwerkstätten, Beratungsstellen und Schulverweigerungsprojekten hat fast jeder dritte Jugendliche eine Zuwanderungsgeschichte. Interkulturelle Öffnung ist daher auch Querschnittsthema in der Jugendsozialarbeit.


Die LAG Jugendsozialarbeit NRW in Kooperation mit dem Paritätischen Jugendwerk NRW und den Landesjugendämtern Rheinland und Westfalen-Lippe stellten mit einer Fachveranstaltung am 14.09.2010 in der Zeche Carl in Essen die neueren Erkenntnisse der Integrationsforschung den Herausforderungen der Angebote der Jugendsozialarbeit in NRW mittels Fachbeiträgen gegenüber.


15 Jugendliche der Jugendwerkstätten SCI: Moers und des Theodor-Brauer-Hauses beteiligten sich an der Gestaltung der Fachtagung mit einem Kreativ-Workshop im Rahmen der Landeskampagne „Generation Zukunft“. Am Ende des Tages erzählten acht bunte Figuren von den Zielen, Perspektiven und Wünschen der Jugendlichen zu den zentralen Themen Bildung und Arbeit, Mitbestimmung, Jugendarmut, Integration sowie Kinder- und Jugendkultur.



Jugendliche und Figuren

„Youth in Action“ in Dorsten

Am 12.09.2010 machte die yougle!-Tour 2010 Station im Jugendhaus Förderturm in Dorsten. 30 Jugendliche aus Polen, Frankreich, Großbritannien und Nordirland gestalteten im Rahmen eines internationalen Workshops zum Thema Mitbestimmung vier Figuren für die Kampagne Generation Zukunft. Unterstützt und begleitet von den yougle!-Projektleitern Kathrin Löbbert und Sebastian Schwarz erarbeiteten die Teilnehmer zunächst mit Hilfe des Einführungsspiels „Überraschungsei“ kreative Ideen. Jeder war aufgefordert zu überlegen, zu welchen ehrenamtlichen Tätigkeiten er bereit wäre, für ein Jahr ohne Entlohnung zu arbeiten. Mit großem Enthusiasmus wurden Ideen gesammelt, die von der Arbeit im Waisenhaus bis hin zur Organisation von Wohltätigkeitskonzerten reichten. Anschließend ging es mit viel Spaß an die Gestaltung der vier Figuren, die auf kreative Weise mit den internationalen Wünschen und Ideen zum Thema Mitbestimmung ausgestattet wurden.



Logo von yougle!-Tour

yougle!-Tour 2010 – Die Generation Zukunft spricht

Das Internetportal yougle! unterstützt „Generation Zukunft“ mit einer Tour durch zehn Städte in Nordrhein-Westfalen. Erster Halt ist im Krefelder Stadtwald.


Weitere Informationen dazu auf www.yougle.de/yougletour-2010.



Bildausschnitt einer Figur

Generation Zukunft lässt Figuren sprechen

Das Casa-Café in Bottrop lädt Jugendliche im Alter von 12 bis 27 Jahren ein, lebensgroße Figuren nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten und sie von den Wünschen und Perspektiven aber auch von den Sorgen der Jugendlichen erzählen zu lassen. Dabei begrüßt die Casa-Leiterin Daniela von Bremen besonders die Idee, jungen Leuten eine Plattform zur Meinungsäußerung anzubieten, die keine sprachliche Kompetenz voraussetzt, sondern Freude an kreativer Gestaltung.


Weitere Informationen dazu auf www.derwesten.de/staedte/bottrop/Generation-Zukunft-laesst-Figuren-sprechen.




Jugend mit Figur

Kulturwerkstatt Bottrop gestaltet Generation Zukunft für die Nacht der Jugendkultur

Am 3. Juli fand im Rahmen von Ruhr.2010 in 35 Städten des Ruhrgebietes die lange Nacht der Jugendkultur statt. Anlässlich dieser Veranstaltung organisierte das Kulturamt der Stadt Bottrop verschiedenen Aktionen, Aufführungen und Workshops von und für Jugendliche. In einem Kreativ-Workshop gestalteten fünf Jugendliche unter Leitung von Julia Tautz bunte Figuren für die landesweite Jugendkampagne „Generation Zukunft“. Trotz Fußballweltmeisterschaft und schlechten Wetterverhältnissen war es eine gelungene Veranstaltung.



Jugend mit Figur

Generation Zukunft steht Spalier

Stiller Protest auf dem Zugang zur Düsseldorfer Staatskanzlei: 15 Sperrholzfiguren, die dort als Mahnmal für die vielen nicht eingestellten und nicht übernommenen Jugendlichen im Land NRW standen. Positioniert wurden sie dort am 2. August zwischen 8 und 10 Uhr von der Deutschen Beamtenbund-Jugend NRW (dbb jugend nrw), die diese Aktion im Rahmen der landesweiten Kampagne „Generation Zukunft“ als Dachverband der jungen Beschäftigten in NRWs Öffentlichem Dienst organisiert hatte.


Der Termin des Protests war bewusst gewählt. Anfang August fangen landesweit im Öffentlichen Dienst die neuen Azubis an. Allerdings waren es in diesem Jahr weit weniger als noch zuletzt. Die Bezirksregierung verbietet überschuldeten Kommunen, Auszubildende einzustellen. In ganz Nordrhein-Westfalen gehen damit hunderte Ausbildungsstellen verloren. Die dbb jugend nrw hat aus diesem Anlass zum Starttermin für die Azubis 2010 fünfzehn Sperrholzfiguren gefertigt, die symbolisch für die Azubis stehen, die im Öffentlichen Dienst eine Ausbildung begonnen hätten, wenn ihre Stelle nicht von der Bezirksregierung gestrichen worden wäre: Schattenazubis also, die auf die Misere aufmerksam machen wollen.


In Duisburg wurden in früheren Jahren rund 100 Auszubildende pro Jahr eingestellt. Heute sind es knapp 60. In Wuppertal wurden 50 Ausbildungsplätze durch die Bezirksregierung gestrichen, in Essen sind es 30, ähnlich wie in Oberhausen – dort wurde um 35 Ausbildungsstellen gerungen. Dies soll sich nach Meinung der dbb jugend schnell ändern: „Auch Kommunen im Nothaushaltsrecht müssen ausbilden dürfen. damit die Jugend eine Zukunft hat.“


Weitere Informationen dazu auf http://www.dbbjnrw.de.




Jugend mit Figur

Logo BDJK          Logo Ruhr 2010

Katholische Jugend gestaltet „Generation Zukunft“

(BO) Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Stadtverband Bochum & Wattenscheid beteiligt sich im Rahmen seines Projektes „Komm’se, gucks’se, glaub’se“ zur Kulturhauptstadt RUHR.2010 an der landesweiten Kampagne „Generation Zukunft“. Dabei sind Kinder und Jugendliche eingeladen, Zukunftswünsche auf lebensgroßen Holzfiguren festzuhalten.


Der BDKJ, der Dachverband der kath. Kinder- und Jugendverbände, unterstützt die Kampagne „Generation Zukunft“ des Landesjugendrings NRW. Dabei sind landesweit zwei Millionen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 7-27 Jahren aufgefordert ihre Zukunfts-Statements und -Wünsche zu den Themen „Jugendkultur“ und „Demokratie“ auf kreativ gestalteten lebensgroßen Holzfiguren festzuhalten. Der BDKJ wird die gestern beim „Still leben“ auf der A40 gestartete Aktion am 18. September beim „Youth Open“ in der Innenstadt fortsetzen.


Unter dem Motto „Komm’se, guck’se, glaub’se“ engagiert sich der BDKJ-Stadtverband Bochum & Wattenscheid in diesem Jahr mit einer Jugend-Kultur-Aktion zur Kulturhauptstadt RUHR. 2010. Bis zum 31. Juli können sich (kath.) Jugendgruppen zum Aktionstag am 04. September mit Exkursionen und einem Stadtjugendgottesdienst „auf dem Wasser“ des Kemnader Sees anmelden.


Weitere Informationen dazu auf http://www.bdkj-bowat.de und unter Tel.: 0234-961250.